Socialists and Other Grotesque Ingrates | Thomas E. Woods, Jr.



Und nun ist es mir eine Freude und grosse Ehre,
Ihnen meinen guten Freund und einen der echten Stars der österreichisch-
libertären Bewegung vorzustellen Tom Woods! Tom ist ein Senior Fellow
des Mises Institutes. Er besuchte die Mises University im Jahr 1993,
als er in Harvard studierte, wo er seinen Bachelor of Arts (BA)
in Geschichte erwarb. Er erhielt seinen Master's Degree und seinen
Ph. D. von der Columbia University. Die ganze Zeit, während er auf der
Graduiertenschule war, war er auch ein Mises Fellow. Er ist Autor von einem
Dutzend Büchern, darunter darunter die New York Times-Bestseller
"The Politically Incorrect Guide to American History" (deutsch Der politisch inkorrekte Leitfaden für amerikanische Geschichte) Meltdown (deutsch Zusammenbruch), ein grossartiges Buch über die Finanzkrise und eines der ersten. Es enthält ein Vorwort von Ron Paul. Sein Buch "The Church and the Market:
A Catholic Defense of the Free Economy" (deutsch Die Kirche und der Markt:
Eine katholische Verteidigung der freien Wirtschaft) gewann den ersten Preis von 50'000 US-Dollar
bei den Templeton Enterprise Awards Toms Artikel sind in Dutzenden von populären und wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen. om ist grossartig darin, sowohl vor Laien
als auch vor Gelehrten zu sprechen. Und er selbst ist ein grosser Gelehrter. Seine Bücher wurden in ein Dutzend Sprachen
bersetzt (Deutsch gehört nicht dazu) Tom moderiert die Tom Woods Show,
einen libertären Podcast, der jeden Werktag eine neue Episode veröffentlicht.
Er ist ein sehr beschäftigter Mann. Mit Robert P. "Bob" Murphy moderiert er "Contra Krugman", einen wöchentlich erscheinenden Podcast, der Paul Krugmans New York Times Kolumne
widerlegt und das sehr gut macht. Besuchen Sie seine Website https://tomwoods.com Eigentlich befehle ich Ihnen, das zu tun. Das tut
auch Guido (Prof. Jörg Guido Hülsmann). Freuen Sie sich über Tom Woods! Es ist immer schwer für mich zu glauben, dass seit
der vorherigen Ausgabe der Mises University bis zu dieser bereits ein
ganzes Jahr vergangen ist. Die Woche vergeht sehr schnell und Sie sollten gewarnt sein,
dass Sie am Samstag, während des Grillfestes, das die
Mises University abschliesst, ein Gefühl der Melancholie, des Bedauerns,
des Vergehens erleben werden. Dies ist ein klinisches Phänomen
namens "Post MisesU Depression". Dieser Begriff wurde von Bob Murphy geprägt und mir wurde klar, dass mir
das auch widerfährt. Das ist genau das, woran ich
am Ende dieser Woche leide. Wenn Sie also Bilder oder Dinge mit der Fakultät
machen wollen, tun Sie es unter der Woche. Am Ende der Woche sind wir alle betrunken und unglücklich, denn die Mises University ist dann vorbei. Es war interessant, Jeff (Deist) und Joe (Salerno)
über die Geschichte dieser Bewegung und einige der Menschen in diesem Raum und Menschen, die sie getroffen und gekannt haben, zu hören. Der Verweis auf Hayek
war besonders interessant, da er vor nicht allzu langer Zeit auf einer Website http://www.targetliberty.com erwähnt wurde. Walter Block schlug Hayek
offenbar im Schach. Möchten Sie wohl Walter einen Applaus
spenden und ihn unterstützen? Sie alle kennen die transitive
(deutsch übergreifende, übergehende) Eigenschaft. Wie Sie wissen, habe ich Walter Block
über das ganze Schachbrett getreten. Deshalb habe ich Hayek
mehr oder weniger besiegt. Lassen Sie mich gleich zu dem
kommen, worüber ich reden will. Ich weiss nicht, wie lange
das dauern wird. Ich weiss es nie.
Jedes Jahr ist es gerade richtig. Trotzdem weiss ich nichts von
heute Abend. Wir werden sehen. Ich dachte, dass es bei dieser freudigen
Gelegenheit angebracht sein könnte, zur Eröffnung der Mises University. Diese Woche ist wirklich meine
Lieblingswoche an Land. Wenn Sie diesen Bezug nicht kennen,
werden Sie hier abgelehnt werden. Sie erhalten diese Bezug
an Bord der "Contra Cruise" bei http://contracruise.com, richtig. Ich scherze nicht, wenn ich sage, dass
dies meine Lieblingswoche des Jahres ist. Ich liebe alles an dem
Mises Institute, das Programm und alle Fakultätsmitglieder. Ich kenne euch aus dem Publikum noch nicht alle,
also kann ich es nicht sagen aber bis jetzt schaut ihr gut aus. Ich dachte, weil es so ein freudiges
Ereignis ist, dass ich mit Ihnen über einige wirklich schreckliche,
furchtbare Menschen sprechen will. Die Leute, über die ich mit Ihnen
reden will, sind undankbar. Ich persönlich halte Undankbarkeit
für einen der schlimmsten Charakterzüge, die
man haben kann. Sie haben einen Gefallen
erhalten und nicht nur, dass Sie den Gefallen nicht erwidern,
erkennen Sie nicht einmal, dass Ihnen ein Gefallen
getan wurde. Schlimmer noch, Sie
beleidigen Ihre Wohltäter. Das ist ein "Nein-Nein", ein Tabu,
etwas wirklich zu vermeidendes. Ich wollte ein wenig Zeit darauf verwenden,
was Thomas von Aquin (1225-1274) über Dankbarkeit und Undankbarkeit
in der "Summa Theologica" sagte. Er hat einen ganzen Abschnitt darüber und er
empfindet genau so wie ich, nebenbei bemerkt. Diese Undankbarkeit verdient
einen eigenen Abschnitt. Es ist so schlimm, akzeptiert? Aber darauf gehe ich nicht sehr tief ein,
ihr alle habt euer eigenes Exemplar der "Summa Theologica" zu Hause,
das könnt ihr durchblättern und lesen. Stattdessen werde ich gleich einsteigen und Ihnen sagen, dass es zwei Kategorien von schrecklichen Menschen gibt, die ich heute Abend mit
Ihnen besprechen möchte. Die erste Kategorie, das ist wirklich ein
Kinderspiel, eine leicht zu pflückende Frucht. Ich werde hier den
Vorschlag unterbreiten, dass Sozialisten
schreckliche Menschen sind. Ich weiss, es ist sehr unerschrocken
und tapfer von mir, Ihnen das zu sagen. Aber ich meine es nicht so,
wie es die Leute meinen. Normalerweise sagen sie, dass
Sozialisten schreckliche Menschen seien, weil sie Diebstahl und Gewalt, Ignoranz
und Rückständigkeit bevorzugen. Das ist es nicht. Es ist, dass sie
zutiefst undankbar sind. Bevor ich mit diesem
Abschnitt beginne, lassen Sie mich darauf hinweisen, dass ich weiss,
dass wir heute keine reine Marktwirtschaft haben. Glauben Sie mir,
ausgerechnet ich weiss das. Fast alles, worüber ich
spreche, fällt da hinein. Wir haben diese Intervention, diese Intervention, diesen Nepotisten-Kumpan und jenes besondere Privileg. Ich verstehe das. Aber Sozialisten treffen solche
Unterscheidungen im Allgemeinen nicht. Sie sagen nicht 'wir sind gegen
diesen Aspekt der Marktwirtschaft', auch wenn es sich nicht wirklich
um eine Marktwirtschaft handelt und es Interventionen gibt oder wenn
es Leute gibt, die bestechlich sind. Sie verteufeln die
gesamte Marktwirtschaft. Ich bin nicht daran interessiert,
mich bei denen einzuschmeicheln, mich bei denen einzuschmeicheln,
indem ich sage 'naja, ich stimme auch zu 0,03 Prozent mit
dem überein, was Sie sagen, weil ich auch denke, dass jener
keine Subventionen bekommen sollte'. Ich werde deren Hinterteile nicht wegen
einer so kleinen Erbsenzählerei küssen. Ich weiss, dass es keine
reine Marktwirtschaft ist. Aber um des Argumentes
Willen muss gesagt werden, dass aus der Sicht des Sozialisten das die ultra-kapitalistischste Wirtschaft ist, die wir je hatten. Stimmt das?
Das ist, was die denken. Wir werden das mal so festlegen,
um der Argumentation willen. Wenn ich sage, dass sie undankbar sind, dann
meine ich damit, dass wir versuchen sollten, darüber nachzudenken, wie das Leben vor der
Entwicklung der Marktwirtschaft war, der modernen Marktwirtschaft,
wie wir sie kennen. Lassen Sie es uns versuchen,
unseren Geist in diese Lage zu versetzen. Es ist in Wirklichkeit
nicht so weit weg. Wir können uns das vorstellen und darüber
nachdenken, wie das Leben war. Eines meiner liebsten Beispiele dafür, wie das Leben in einer vorindustriellen und vor-marktwirtschaftlichen Gesellschaft war, weil es
so abschreckend ist, führt ins Burgund. Wir sprechen hier von französischen
Bauern oder von Menschen, die in den Weinbergen gearbeitet haben. Noch in den 1840er Jahren
war das so, es ist eine Geschichte, die ich bekam, als
Deirdre McCloskey in meiner Show war. (Episode – "How Did the West Get So Rich?" –
Wie wurde der Westen so reich?) Wenn Sie (noch) nicht Zuhörer sind,
dann gehen Sie auf http://tomspodcast.com Ich habe diese Domain gekauft. Wie konnte es sein, dass niemand namens
Tom diese Domäne in Anspruch genommen hat? Ich habe auch http://learnaustrianeconomics.com gekauft (derzeit wieder zu haben). Wer hat das zugelassen?
Wie auch immer, wir werden noch einmal über
clevere Domainnamen reden. Ich kaufte auch http://bernieiswrong.com.
Warum sind diese verfügbar? Sie gehören jetzt mir, Sie können
sie besuchen, ich besitze sie. Warum kaufte Hillary Clinton nicht http://bernieiswrong.com ? Ich blätterte durch "What Happened"
(Hillary Clintons Buch über die Wahl 2016) es gab keine Erwähnung, dass vergessen wurde,
die Domain "bernieiswrong" zu kaufen, weil Woods ihn bereits gekauft hatte… Nach der Ernte im Herbst gingen
diese armen Leute zu Bett und schliefen aneinandergeschmiegt,
um warm zu bleiben. Das war absolut der Fall. Sie überwinterten
sogar monatelang in diesem Zustand. So arm waren sie. Sie konnten sich die
Heizung und das Essen nicht leisten, die sie gebraucht hätten, um aufzustehen
und Energie zu verbrauchen. Das ist keine einem menschlichen
Wesen gebührende Existenz. Aber das war normal. Jetzt wirkt das so widersinnig, dass
wir es uns gar nicht vorstellen können. Aber nochmal, wie viele
Generationen liegt das zurück? Nicht sehr viele. Denken Sie über Kinderarbeit nach. Diese war im Laufe der
Geschichte allgegenwärtig. Einige von Ihnen haben mich schon einmal über Kinderarbeit sprechen gehört, ich werde nicht ausführlicher darauf eingehen. Aber es gibt Leute, die sagen, dass Kinderarbeit
eine Frucht des Kapitalismus sei Es wird gesagt, dass der Kapitalismus
zu Kinderarbeit geführt habe, denn ehe es den Kapitalismus gab, hüpften die Kinder den ganzen Tag über die Wiesen und pfiffen Melodien. Dann kam der Kapitalismus auf und sie
mussten in einer Kohlengrube arbeiten und sich die Glieder kaputtschuften. Das stimmt nicht. Ich will sagen, Kinder haben
seit Anbeginn der Zeit gearbeitet. Der Grund, warum sie gearbeitet
haben, ist nicht, dass sie schreckliche Eltern hatten. Es gibt einen tiefen Mangel
an Neugier und Wissensdurst, wenn man durchschnittliche moderne Menschen
im Westen über Kinderarbeit sprechen hört. Sie wissen, dass sie dagegen sind,
und sie werden dafür sorgen, dass wir wissen, dass sie gegen etwas sind,
was jeder hasst. Das ist unglaublich tapfer. Sie werden uns sagen, wie sehr sie dagegen sind,
aber sie machen sich nie die Mühe, mal stehenzubleiben und sich
zu fragen, was die Ursache ist. Auch wenn sie es nicht sofort herausfinden. Das sind dieselben Leute, die sagen, dass wir uns mit den Ursachen der Kriminalität beschäftigen müssen. Ich sage, es bedeutet nicht,
dass ich Verbrechen entschuldige, nur weil ich den Ursachen des
Verbrechens auf den Grund gehen will. Ebenso bedeutet es nicht, dass Sie Kinderarbeit begrüssen, wenn Sie wenigstens versuchen zu ermitteln, warum diese
so allgegenwärtig war. Warum gibt es das überhaupt? Ich meine, sind Sie nicht wenigstens neugierig, warum es so etwas gibt? Die Antwort lautet: Ohne sie verhungern
Familien in armen Ländern! Das ist der Grund. Dann hören Sie das und denken
plötzlich: "Oh, mein Gott! Ich war mein ganzes Leben lang so ein Narr.
Es ist so offensichtlich. Tatsächlich hat die "Internationale Arbeitsorganisation", die nicht gerade eine Einrichtung des "laisser-faire-Kapitalismus" ist, in einem Bericht vor 20 Jahren Folgendes gesagt.
Das ist aus deren Bericht: "Armut erweist sich als der zwingendste Grund, warum Kinder arbeiten. Arme Haushalte brauchen das Geld und Kinder tragen in der Regel etwa 20 bis 25 Prozent zum Familieneinkommen bei. Da arme Haushalte per Definition
den Grossteil ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben,
ist es klar, dass das Einkommen von arbeitenden Kindern
für ihr Überleben entscheidend ist." Es gibt zwei Möglichkeiten, sich der
Frage der Kinderarbeit zu nähern. Man könnte sagen: Wenn ein Mangel an Nahrung
und ein Mangel an Arbeitsproduktivität vorherrscht, heisst das mit anderen Worten, wenn ihre Eltern vielleicht mehr produzieren könnten, dann müssten die Kinder
auch nicht arbeiten. Vielleicht können wir daran arbeiten. Verbessern Sie die Produktivität
der Arbeit der Eltern, dann können sie genügend Material herstellen,
um die nötige Kaufkraft zu haben, um mehr Nahrung und Sachen zu kaufen, so dass die Kinder nicht arbeiten müssen. Oder man könnte einfach sagen: Lassen
Sie uns ein Gesetz dagegen erlassen. Und leider gibt es genug Leute
mit niedrigem Intelligentsquotienten auf der Welt, die sich für den
zweiten Weg entscheiden. Lassen Sie uns ein Gesetz
gegen die Kinderarbeit verabschieden. Wir haben zwar gerade erfahren,
dass die Kinder deswegen arbeiten, weil die Familie verhungert,
wenn sie es nicht tun. Also lassen Sie uns ihnen
verbieten, es zu tun. Das ist eindeutig nicht der beste
Weg um damit umzugehen. Oxfam hat tatsächlich eine Studie über
Bangladesch durchgeführt und was geschah, als man dort versuchte,
die Kinderarbeit loszuwerden. Die Antwort war, dass Kinder entweder
verhungerten oder in die Prostitution gingen. Es ist genau das, was alle Libertären
damals zu sagen versuchten. Aber keiner der gutmenschlichen
Weltverbesserer bekam es zusammen, sich fünf Minuten des Nachdenkens in
seinen vollen Terminkalender einzufügen. Warum erwähne ich das? Es ist nicht so, dass
wir Kinderarbeit feiern, aber wir müssen verstehen, dass,
wenn wir sie loswerden wollen, erst verstehen müssen,
warum es sie gibt. Und was sie losgeworden ist,
ist die Marktwirtschaft! Weil sie Ihre Arbeit im physikalischen
Sinne produktiver macht. Mein Vater, diejenigen von euch,
die auf meiner E-Mail-Liste stehen, haben es heute vielleicht gelesen. Heute wäre
eigentlich der 67. Geburtstag meines Vaters gewesen. Er war 15 Jahre lang Gabelstaplerfahrer
in einem Lebensmittellager. Das war keine lustige Arbeit. Es ist feucht, heiss (für Lebensmittel
sollte es eher kühl sein, nicht?), extrem unangenehm. Aber weil er einen Gabelstapler hatte, konnte
er wahrscheinlich hundertmal produktiver sein, als er es mit blossen Händen
hätte sein können. Stellen Sie sich das Gewicht dieser
Paletten vor, die er herumfuhr. Es gibt keine Möglichkeit, dass er das mit
blossen Händen hätte tun können. Und wie hätte er sie ohne Gabelstapler so hoch
stapeln können? Das kann gar nicht getan werden. Dies erlaubte ihm, mehr Kaufkraft
in seinem Gehalt zu haben. Und das bedeutete im Grunde genommen,
dass ich nicht arbeiten musste. Ich konnte den ganzen Tag herumsitzen wie ein Gammler und Bücher lesen, was ich auch tat. Das ist es, was die
Kinderarbeit abgeschafft hat. Ja, sie haben Gesetze dagegen erlassen,
nachdem die Kinderarbeit bereits zu 90 Prozent
verschwunden war. Aber wenn Sie nur das Gesetz verabschieden und
nicht den fruchtbaren Boden schaffen auf dem die Menschen in ihrer Arbeit
physikalisch produktiver werden könne und dadurch die Kinder von der Arbeit befreien, garantieren Sie nur das Verhungern (der Ärmsten und Konflikte in den unteren Schichten der Gesellschaft) Die Logik darin ist unbestreitbar.
Sie können das nicht diskutieren. Es ist eine Tatsache. Ich erwähne das, weil wir heute natürlich weniger Kinderarbeit haben als jemals zuvor. Das ist ein Grund zum Feiern! Wir haben den Fall gesehen, dass Kinder arbeiten
mussten und den Fall, dass Menschen so arm waren, dass sie überwintern mussten. Wenn ich zu den Bauern in Burgund zurückkehren darf. Ich lese hier eine kurze Passage aus einer
Abschrift meiner Diskussion mit Professor McCloskey. Es ging folgendermassen: Selbst in einem so reichen Land wie Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Menschen sehr arm. Ich schätze, dass das
Einkommen weltweit um 1800 in der heutigen Zeit etwa
drei Dollar pro Tag betrug. Stellen Sie sich vor, Sie leben von den
Kosten für ein oder zwei Liter Milch, die über Ihren gesamten
Konsum zu verteilen sind Ihre Wohnung, Ihre Kleidung,
Ihre Ausbildung und alles andere. Drei Dollar pro Tag bedeuten ein
schreckliches, unerträgliches Leben. Der weltweite Durchschnitt liegt heute
inflationsbereinigt bei etwa 33 Dollar pro Tag. Er liegt etwa da, wo Brasilien jetzt steht. 3 Dollar gegenüber 30 Dollar pro Tag,
auch wenn man sehr arme Länder wie den Tschad oder Bangladesch miteinbezieht,
ist eine enorme Steigerung, um eine Grössenordnung,
um einen Faktor von 10! In Ländern wie Schweden, den
Vereinigten Staaten, Australien oder Hongkong liegt der Durchschnitt bei
über 100 Dollar pro Tag. Es ist entweder ein Faktor von
zehn für die Welt pro Kopf, oder es ist ein Faktor von über 30 für die Länder, die die Ideen des Liberalismus im klassischen
Sinne wirklich aufgenommen haben. Hier ist der wichtigste Punkt! Der durchschnittliche arme
Mensch in der Welt ist heute um das 10-fache besser dran,
als er es im Jahre 1800 gewesen wäre. Und in den Ländern, die den Kapitalismus
gedeihen liessen, ist es ein Faktor 30. Wie in Schweden, das ein hochgradig
kapitalistisches Land ist, wie Professor McCloskey sagt. Dies sage ich, weil wir viel von dessen (demokratischen) Sozialismus gehört haben (von Bernie Sanders et al.) Das ist gleichbedeutend mit dem wirklichen Annehmlichkeit, ein Dach über dem Kopf zu haben, eine ernsthafte Ausbildung zu bekommen,
eine Pockenimpfung zu erhalten oder die Seuche ganz eliminiert zu haben,
genug zu essen zu haben etc. Diese Annehmlichkeiten, die 90 Prozent der
Menschen im Jahre 1800 verwehrt waren, werden heute von
gewöhnlichen Menschen genossen. Selbst die Ärmsten einer reichen Gesellschaft stehen
in materieller Hinsicht weitaus besser da, als sie es früher taten. Diese (marktwirtschaftliche) Maschine war also viel produktiver bei der Verbesserung des Zustands der Armen als jedes System des Einkommensausgleichs. Jetzt würden Sie denken, dass wir
innehalten könnten, um das zu würdigen. Es ist erstaunlich und doch wissen
wir es nicht nur nicht zu schätzen – die heute hier zustandegekommene Versammlung
ist ausgenommen, wir lieben es – sondern es ist sogar so,
dass das niemand sonst weiss. Ich meine nicht, dass sie unglücklich sind.
Sie wissen es einfach nicht, weil es nicht berichtet wird. Es wird nicht in den Klassenzimmern gelehrt
und niemand erfährt dies aus den Zeitungen. Woher weiss ich, dass
das niemand erfährt? Ist das nur eine dramatische
aufgemachte Bemerkung, die ich hier tätige? Darüber wurde vor nicht allzu langer
Zeit eine Studie durchgeführt. Das Internetprojekt des verstorbenen
Hans Rosling (1948-2017) – Gapminder führte eine Befragung von Menschen in
14 verschiedenen Ländern durch. Sie stellten 12'000 Menschen in diesen
14 Ländern die folgende Auswahlfrage: "Glauben Sie, dass sich der Anteil der in extremer Armut lebenden Weltbevölkerung (1,25 US$ / Tag 2005er US$) in den letzten 20 Jahren
A) verdoppelt hat, B) in etwa gleich geblieben ist
oder C) halbiert wurde?" Wie Sie alle wissen, ist die Antwort, dass sich der
Anteil halbiert hat (trotz Bevölkerungswachstum) 95 Prozent der Amerikaner haben
diese Frage falsch beantwortet. Sie wissen das also nicht einmal. Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich im Unwissen über etwas, was eine der bedeutsamsten Errungenschaften der Weltwirtschaftsgeschichte sein muss. Es passiert überall um Sie herum
und Sie wissen es nicht einmal. Das ist verblüffend. Und das liegt daran, dass jemand, der irgendwo die Verantwortung hat, uns mit dieser Information zu versorgen, undankbar ist,
mehr verlangt, ungeduldig ist, dem Kapitalismus wie immer kritisch gegenübersteht und ihm keine Anerkennung zugestehen kann. In den frühen 1800er Jahren
starben 45 Prozent aller Kinder, bevor sie das Alter
von 5 Jahren erreichten. Es sind heute 4 Prozent. Im Jahr 1800 betrug der Anteil der Menschen,
die in einer sogenannt extremen Armut leben, 90 Prozent, heute sind es
weniger als 10 Prozent. Wenn jene das zur Kenntnis nehmen,
wenn Sie sie dazu zwingen, werden sie sagen, dass dies der
Umverteilung geschuldet sei und die Regierungen
dafür verantwortlich seien. Hier ist der Grund,
warum das falsch ist. Wo kam es zu den
erhöhten Sozialausgaben und wo kam es zum
Ausbau des Wohlfahrtsstaates? Das geschah in den reichen Ländern, in denen man
sich bereits von extremer Armut befreit hatte. Der Armutsabbau fand hingegen in den armen Ländern statt, die sich keinen Sozialstaat leisten können. Das ist die Antwort. Der Abbau der Armut fand also dort statt,
wo der Wohlfahrtsstaat nicht zunahm. Extreme Armut war aus der westlichen Welt ver-schwunden, lange bevor es einen Wohlfahrtsstaat gab. Andere Statistiken: 1. Seit 1960 ist die
Alphabetisierung um 43,6 Prozent gestiegen. 2. Die Nahrungsaufnahme hat sich
um 688 kcal pro Tag erhöht. 3. Über 21 Jahre Lebenserwartung
sind dazugekommen. 4 Etwa um drei Zoll (7,62 cm)
hat die Körpergrösse zugenommen. Jetzt merken Sie, dass dies nur ein Durchschnitt ist.
Es gilt nicht für jeden Einzelnen. (Tom Woods selbst ist
kein grossgewachsener Mann) Ich überflog gerade
neulich https://humanprogress.org/ und habe die folgenden Schlagzeilen nahezu zufällig zusammengestellt. Hier sind einige der Schlagzeilen: 1. 75 Prozent der afrikanischen Länder südlich der Sahara haben heute Zugang zu sauberem Trinkwasser 2. Eine französische Familie zieht als erste
in ein vollständig 3D-gedrucktes Haus ein 3. Die Kindersterblichkeit in Asien ist
seit 1969 um 74 Prozent gesunken. 4. Mit einer App können Sie von überall auf
der Welt Augen für blinde Menschen sein. 5. Seit 1970 ist die weltweite Kindersterblichkeitsrate
von 13 auf 3,1 Prozent gesunken 6. Nein, uns gehen
auch die Wälder nicht aus 7. Dieses Gerät kann Wüstenluft (die Feuchtigkeit darin) in trinkbares Wasser verwandeln. 8. Technologie hilft Menschen mit
Demenz, selbstständig zu leben 9. Jedes Dorf in Indien
verfügt heute über Elektrizität. Das sind Schlagzeilen, die ich
gerade zufällig ausgewählt habe. Mein Punkt ist, dass wir nur die
geringste Ahnung davon haben, wie das Leben einst war. Für die meisten von uns
ist es fast unvorstellbar. Sie denken darüber nach,
wie wenig Kleidung Sie hatten. Sie hatten wahrscheinlich keine Schuhe. Viel Glück, wenn Sie eine
Zahnbehandlung brauchten. Man kann das noch weiter und weiter spinnen. Glauben Sie, dass Sie damals mit Ihren
Freunden in einen Buchclub gehen konnten, als niemand Bücher hatte und die Menschen eine schlechte Ernte vom Verhungern entfernt waren? Glaubst du, sie hatten damals
Square-Dance-Versammlungen? Gesellschaften zur Vogelbeobachtung? Glauben Sie, das sie damals
etwas in dieser Art hatten? Aber so war das Leben damals. Wir wissen, wie es jetzt ist. Es muss nicht gesagt werden,
dass es heute keine Probleme gibt, aber wir führen ein Leben, wie es für Menschen vor nicht langer Zeit direkt nach Science-Fiction anmutete. Es ist eine interessante Übung,
einfach durch das eigene Leben zu gehen. Nehmen Sie sich einfach einen
Tag Zeit, an dem Sie von allem bewusst Notiz nehmen, was Sie tun. Wenn Sie versuchen würden, dies Thomas Jefferson (1743-1826) (damals ein Genie und 3. US-Präsident) zu beschreiben, würde er denken, dass Sie
Ihren Verstand verloren haben müssen, wegen all der magischen Geräte,
die Ihnen den ganzen Tag dienen. Und alle Lebensmittel, die zur Verfügung stehen,
denken Sie nur an die Nahrung, die erhältlich ist. Denken Sie an irgendeinen Monarchen
in der europäischen Geschichte, er würde all diese verschiedenen Gerichte zubereiten lassen und dann entscheiden, welches davon gut aussieht und er d
ieses schlussendlich isst. Sie können einen Supermarkt besuchen
mit weit mehr Auswahl als das, wählen Sie das aus, was sie
wünschen und essen Sie es. Wir könnten weiter und weiter
über die Unterschiede reden. Aber hier ist mein Punkt.
Können Sie sich das vorstellen? Wenn Sie im Burgund lebten,
lassen Sie uns sagen, um 1800 und gehörten zu
den Menschen, die überwinterten. Jemand kommt und beschreibt Ihnen
diese Explosion an materiellen Annehmlichkeiten. Nicht nur die materiellen Annehmlichkeiten,
sondern auch die geistige Erneuerung, zu der es kommt, wenn die Menschen nicht
ständig von der Hand in den Mund leben. Sie können dann die Aspekte die uns
wirklich menschlich machen, ausfüllen. Können Sie sich vorstellen, dass man Ihnen sagt,
wie das Leben eines Tages sein wird und Sie für sich selbst denken:
'Wenn wir dort hinkommen und es dann Leute gibt, die mehr haben
als ich, werde ich wirklich verärgert sein.' Ich meine, Sie müssten geistesgestört sein, wenn Ihnen diese Welt beschrieben wird und Sie sagen: 'Wissen Sie, jemand könnte ein grösseres
dieser magischen Fahrzeuge haben, die mich mit einem magischen Apparat herumführen, welcher mir sagt, wie ich dahin komme, wo ich hingehe, und das macht mich wahnsinnig.' Sie sind eine schreckliche Person,
wenn Sie so denken. So gibt wahrscheinlich
keine Hoffnung für Sie. Aber Sie hier sind jung genug, dass
wir versuchen werden, zu verhindern, dass das in Ihren
Köpfen Wurzeln schlägt Wir können verhindern,
dass es anfängt. Aber wenn es einmal angefangen hat,
ist es schwer, einen undankbaren Menschen dankbar zu machen. Und dies
sind undankbare Menschen. Ja, ich weiss, dass es immer noch
viel Ungerechtigkeit auf der Welt gibt. Ich will gegen all diese
Ungerechtigkeit kämpfen. Aber die Tatsache ist, dass die
Marktwirtschaft Wunder möglich gemacht hat, von denen niemand
zu träumen gewagt hätte. Und die Antwort der Sozialisten
ist es, ein Megaphon hervorzuholen und ihre Arbeitgeber anzuschreien? Das sind geistesgestörte,
kranke und undankbare Menschen. Wir sind nicht so, weil wir innehalten, um das
Tun zu unterbrechen und das zu schätzen und dankbar zu sein für
das, was wir haben. Das war der einfache Teil. Der einfache Teil
ist der, den Sozialisten nachzustellen. Nun werde ich auch den Libertären nachstellen. Diese Leute mögen
mich nicht besonders. Wir sprechen von den
libertären Sozialisten. Sie mögen mich nicht.
Sie können das nachschlagen. Die kümmern sich überhaupt nicht um mich.
Ein bisschen tun sie es vielleicht, Sie können sich vorstellen, dass ich wegen dieser schrecklichen Tragödie um alle Arten von
Schlaf gebracht wurde. Es gibt Menschen in
der libertären Welt, die den Wohltätern dieser
Bewegung zutiefst undankbar sind, sei es die österreichische Schule
oder der Libertarismus. Lassen Sie mich ein
kurzes Beispiel nennen. Ich werde keine Namen erwähnen, wir haben danach noch eine
gemeinschaftliche Stunde mit Alkohol, Sie können die Namen
dann aus mir herausholen. Neulich besuchte ich eine österreichisch
geprägte Gruppe auf Facebook. Jemand sagte etwas Verächtliches
über Lew Rockwell Und wissen Sie, solches Zeug macht mich
wahnsinnig. Entschuldigen Sie bitte. Wenn Sie einen meiner Freunde
angreifen, werde ich wahnsinnig. Sie greifen mich an, dann denke ich, ich mache daraus eine E-Mail und ihn oder sie zerstören. Aber wenn es gegen meine Freunde geht,
kann ich mich nicht kontrollieren. Hier ist, womit ich diese
Person bedacht habe. Er sagte, dass Lew Rockwell (geb. 1944,
Präsident des Mises Institute) nur Müll sei. Also sagte ich
folgendes, bereit? Ich sagte: "Ja,
bis auf diese ganze Arbeit. Dass er diese Werke weltweit zugänglich gemacht hat: von Ludwig von Mises (1881-1973) Friedrich Hayek (1899-1993),
Israel Kirzner (geboren 1930) Murray Rothbard (1926-1995),
Henry Hazlitt (1894-1993) John T. Flynn (1882-1964),
Edward Peter "Garet" Garrett (1878-1954) Frank Fetter (1963-1949),
Fritz Machlup (1902-1983) Eugen von Böhm-Bawerk (1851-1914)
und Carl Menger (1840-1921). Bis auf die Tatsache, dass durch ihn die gesamte Auflage der grossen akademischen und populären libertären Zeitschriften
der Welt zur Verfügung gestellt wird. Dazu die grösste Sammlung
libertärer Videokurse, unter diesen ganze und exklusive Kurse mit
Robert Higgs (geb. 1944), Paul Cantor (geb. 1945), der bei Mises und
Ralph Raico (1936-2016) studierte, sowie Tausende von Stunden Audio-Vorlesungen
zu allen möglichen wirtschaftlichen historischen und
philosophischen Themen. Ausserdem bildete er zwei Generationen
österreichisch geprägter Ökonomen durch sein erstklassiges Ausbildungsprogramm
an der Mises University aus. Und, erinnert sich jemand von Ihnen an einen Herrn namens William Norman "Will" Grigg (1963-2017)? Will Grigg, der vor kurzem gestorben ist.
Er war der härteste Gegner von polizeilich begangenem Missbrauch
und durch die Polizei verübter Brutalität, diese Dinge. Punkt.
Und ohne Ausnahme war er der Beste. Und wie bei so vielen Menschen,
die die Besten sind, tat die offizielle libertäre Welt so,
als ob er nicht existierte. So wie die offizielle libertäre Welt so tut, als ob
Scott Horton (Antiwar Radio) nicht existiert. Er ist der beste, den wir im Gebiet
der Aussenpolitik haben. Wer war die einzige Person, die Will Grigg
konsequent eine Plattform gab? Es war Lew Rockwell. Nach der Mode gehende Libertäre
hatten keine Zeit für Will Grigg. Lew Rockwell gehörte am 12. September 2001
zum harten Kern der Kriegsgegner. Und ganz zu schweigen davon, dass er jedes
Jahr die mit Abstand am besten besuchte und wissenschaftlich anspruchsvollste jährliche wissenschaftliche Konferenz in der Welt der österreichischen Ökonomieschule veranstaltet. Ja, man kann sagen, bis auf
all diese Dinge (ist er Müll). Ich habe von diesem Facebook-
Kommentator nichts mehr gehört. Ich hielt einen ganzen Vortrag an einer
rüheren Mises University über das, was ich den Anti-Rothbard-Kult nenne. Ich werde nicht noch
einmal darauf zurückkommen, denn das können Sie nachschauen. Es ist eine Art Kult, denn
wenn man in einem Kult ist, gibt es bestimmte Dinge, die man tun darf
und solche, die man nicht tun darf. Man kann nicht über Rothbard reden
und ganz sicher nicht positiv. Ab und zu kann man ihn als eine Art
mysteriösen Bösewicht austreiben. Wir können Ihnen nicht sagen,
wie er überhaupt bekannt geworden ist oder warum sich jemand um
ihn sorgt, aber wir können ihn als Bösewicht auftischen und
dann werden wir ihn beiseite legen. Und wir sagen, stattdessen haben wir
Milton Friedman (1912-2006)! Milton Friedman war ein guter Mann. Sehr klug, sehr versiert, ein guter
Debattierer, sehr sprachgewandt, ich versuche nicht,
ihm das zu nehmen. Aber es gibt etwas Verrücktes
an dieser ganzen Sache. Dass man den radikalen
Rothbard nimmt, ihn zur Persona non grata macht und Leute vorbringt,
die ziemlich gut sind. Es ist, als hätten wir eine
grosse Konferenz darüber, wie man den Riddler
findet und einfängt, aber Batman nicht dazu einlädt. Ich bin sicher, die meisten von Ihnen
wissen, dass Rothbard zum Beispiel "Man, Economy and State" (deutsch "Mensch, Wirtschaft und Staat" – nicht deutsch erschienen) geschrieben hat, was im Grunde das zusammenhält, was von der österreichisch-ökonomischen Bewegung geblieben ist. Viele Leute haben ihm zugeschrieben, dass er
mit diesem Buch die versammelten Leute uf der berühmten South Royalton-Konferenz
in Vermont beeinflusst hat, 1974 schätze ich. Mises sagte darüber, dass es absolut grundlegend
sei und dass jeder auf das hören soll, was Rothbard sagt. Hayek schrieb das Vorwort zu "Individualism and the Philosophy of Social Sciences" (Individualismus und die Philosophie der Sozialwissenschaften – deutsch nicht erschienen) and has very complimentary
things to say about him. Henry Hazlitt sagte, dass das Beste am Mises Institute war, dass es Murray Rothbard eine Plattform gibt. Henry Hazlitt! Er ist soviel Wert wie 500'000
unbekannte libertäre Blogger zusammen Es ist mir egal, was diese
Leute über Rothbard denken. Doch, ein wenig schon, weil es zeigt, wie zutiefst undankbar, unsozial und schrecklich die sind. Sie sind gute Illustrationen
für meinen Standpunkt. Diese Leute, die Rothbard kritisieren
wollen, im Sinne von 'Ich mag einige seiner
politischen Bündnisse nicht' und so weiter, all diese Leute, mit
denen sie Rothbard ersetzen wollen, waren schuldig an weitaus
schlimmeren Dingen als alles, was sie Rothbard vorwerfen können. Wenn Sie lesen, was Milton Friedman
früh über den Irak-Krieg sagte, ist es furchteinflössend,
elitärer Mist von Anfang bis Ende. Mir ist egal, welche Allianzen
Murray Rothbard eingegangen ist. Denn er jubelte nie über völlig vermeidbare Todesopfer in einem jeglichen, betrügerisch eingefädelten Krieg. Das kann ich für Rothbard sagen.
Ich denke, darauf kommt es an. Was wären wir ohne Murray Rothbard, insbesondere angesichts des Umfangs
und der Grösse seiner Verdienste? Wo wären wir ohne Rothbard? Würden wir den harten Kern der Kriegsgegner und
Anti-Interventionisten in dieser Bewegung haben? Ich denke, es ist zweifelhaft, wenn sie
nicht mit Rothbard hierher gekommen wären. Er war übrigens ein Mann, der in den 1960er
Jahren keine ideologisches Heimat hatte denn jeder auf der rechten Seite
war für den Vietnamkrieg. Und einige von ihnen sprachen
über den Einsatz von Nuklearwaffen. Er sagte: 'In was für einer Welt bin ich – Teufel
noch mal – aufgewacht, in einer Kuckucksuhr? Was läuft hier gerade ab?' Also versuchte er, sich mit der
neuen Linken zu verbünden, denn vor dem Internet-Zeitalter musste
man eher Allianzen eingehen. Heute brauchen Sie keine Allianzen mehr, Sie haben
eine Website und die Leute können Sie finden. Aber damals? Da musste man schon in einer Zeitschrift oder etwas ähnlichem veröffentlicht werden. Er versuchte, die Hand auszustrecken,
und er hatte die Ehrlichkeit, im Gegensatz zu 99 Prozent der Menschheit,
später, als er zurückblickte, zuzugeben, dass es nur eine
Verschwendung von Energie war. Es brachte nicht das hervor,
was er tun wollte. Nur selten hört man, dass jemand den Mut hat, zuzugeben, dass er in irgendeiner Sache falsch lag. Ich würde gerne wissen, wann einer seiner zutiefst undankbaren Kritiker jemals gesagt hat, dass er sich in einer Sache zutiefst getäuscht hat. Es sei denn, sie werden dabei erwischt,
wie sie ein böses Wort aussprechen, das sie nicht sagen sollten. Dann stellen sie unüberhörbar sicher, dass wir alle wissen dass sie dieses Wort nie hätten
sagen sollen. Ich kenne das. Deswegen spreche ich von etwas wirklich
Wichtigem, wo es wirklich peinlich wäre, dafür um Verzeihung zu bitten.
Das hören Sie nie von diesen Leuten. Die gleichen Leute, die undankbar sind, bitten auch nie um Verzeihung, weil sie schreckliche Menschen sind. Rothbard, anstatt sich zu verkaufen, was das
einfachste auf der Welt gewesen wäre, hat er einfach angefangen, seine
eigenen Sachen zu veröffentlichen. Er veröffentlichte links und rechts. Zum Beispiel
die Zeitschrift mit Leonard Liggio (1933-2014) Er tat alles, was er konnte, um seine Nachricht zu verbreiten, zu einer Zeit als Rothbard laut Walter Block die Zahl der Libertären auf der
ganzen Welt auf 25 schätzte. Und er war immer noch
da draussen und kämpfte. Hätten wir alle den Mut und die
Entschlossenheit gehabt, weiterzumachen, als es 25 Libertäre auf
der ganzen Welt gab? Er fuhr fort, es zu tun, als es die
einfachste Sache der Welt gewesen wäre, für einen Herrn seines Intellekts und seiner
akademischen Qualifikation, sich zu verkaufen, an der Columbia University über den
"keynesianischen Multiplikator" zu unterrichten und seine Pension anzusparen. Das wäre die einfachste
Sache der Welt gewesen, und stattdessen kämpfte er weiter, um den Libertarismus am Leben und unbefleckt zu erhalten. Und wenn Sie sich hinsetzen und herummäkeln
an einzelnen der politischen Allianzen, die er Jahre später eingegangen ist, geschlossen hat, sind Sie ein zutiefst undankbarer Mensch. Und ich habe alle seine Beiträge
zur Wissenschaft weggelassen. Ja, ich weiss, dass es Gustave de Molinari
(1819-1912) gab, aber seien wir ehrlich Rothbard erfand den Anarcho-Kapitalismus. Er gab ihm philosophische, wirtschaftliche
und historische Grundlagen. Auf eine Art, wie es zuvor
niemand getan hatte. Hatte er in allem Recht?
Wahrscheinlich nicht, aber er war ein Pionier und schrieb. Ich weiss es nicht, aber er hat
wahrscheinlich im Laufe seines Lebens 528 Millionen Behauptungen aufgestellt, so dass zwei oder drei von ihnen vielleicht nicht richtig sind. Dieser Mann hat geholfen, uns zu
dem zu machen, wer wir heute sind. Und was noch schlimmer ist, er hat geholfen, einige seiner Kritiker zu denen zu machen, die sie heute sind Und das ist die Tatsache,
die sie zutiefst undankbar macht. Aber wir haben auch Leute in diesem Saal,
für die wir auch dankbar sein sollten. Jeffrey Herbener ist seit vielen Jahren
ein Freund von mir. Ich traf ihn zum ersten Mal 1993, als ich
nicht ganz da sass, wo Sie es jetzt tun, Aber ich habe ihn kennengelernt und ich habe ihn umso mehr kennengelernt, seit wir zusammen zur Fakultät
der Mises University gehören. Wussten Sie, dass Jeff Herbener promovierte
und ein Mainstream-Ökonom war? Es war nicht so, dass er heimlich die
österreichische Schule studierte, während er seinen Doktortitel erarbeitete? Er erhielt den Doktortitel, war ein Mainstream-Ökonom und dann kam er zu dem Schluss, dass das – halt einmal – nicht richtig war und
er glaubte, dass die Österreicher richtig liegen. Denkt ein Ökonom, dass der Weg zu Ruhm,
Reichtum und Erfolg darin besteht, den Mainstream hinter sich zu lassen und inmitten
des Werdegangs eine Österreichischer zu werden? Wer würde das tun? Wir sollten
für Jeff Herbener dankbar sein. Er tat das nicht für Reichtum und Einfluss. Walter Block hat einige kontroverse Dinge
über die amerikanische Politik gesagt, aber wissen Sie was? Das sind die am wenigsten umstrittenen Dinge,
die Walter in seiner Karriere gesagt hat. Ja, es ist wahr. Einige Leute stimmen nicht mit Walters
strategischem Urteil über die Politik überein. Aber wissen Sie was? Dieser Mann hat von Experten begutachtete Artikel zuhauf veröffentlicht. Über 500 davon. Er hat Bücher zu
allen möglichen Themen herausgegeben. Er sucht immer nach neuen Themen,
nach neuen Horizonten im Libertarismus und in der österreichischen Ökonomie. Er ist der Herr, zu dem Sie gehen und fragen können: 'Was ist, wenn Marsmenschen auf die Erde kommen? Was, wenn sie eine andere Sprache
sprechen würden? Was auch immer. Er würde antworten: 'Hier sind meine zehn Artikel,
die ich bereits zum Thema geschrieben habe. Seine Politik ist, dass er mit jedem,
überall und jederzeit debattiert. Hat er immer Recht?
Nein, hat er nicht. Aber er ist ein grosser Mann, ein
ausserordentlich fleissiger Arbeiter, der in seinem Alter nicht mehr arbeiten müsste,
aber er tut es für uns und für die Bewegung. Sie erhalten kein Geld für das Verfassen
wissenschaftlicher Artikel. Er tut das also, um
das Wissen zu erweitern. Wenn Sie an Walter herummäkeln
wollen, dann meine ich, dann meine ich, dass Sie Walter
kritisch gegenübertreten können, er hat in vielen Dingen
einen schrecklichen Geschmack. Aber wenn Sie gegenüber ihm pingelig
werden, ohne seine Beiträge anzuerkennen, Sind Sie eine schreckliche Person,
Sie sind dann schrecklich. Ich werde noch einen weiteren Haufen
von diesen Menschen erwähnen und übrigens tut es mir leid für die Fakultät.
Sie werden nicht alle erwähnt. Keine Sorge, Sie müssen sich nicht winden und krümmen, über das, was der Vortragende sagen wird. Schauen Sie, wir haben Peter G. Klein,
der in Berkeley promoviert wurde und wissenschaftliche Publikationen
aller Art veröffentlicht hat. Er ist hier und bezieht Stellung
für die Österreicher. Er könnte überall sein, er könnte tun,
was er will, aber er ist bei uns. Thomas DiLorenzo (geb. 1954) wird ständig geschlagen, weil er miese sogenannte amerikanische Helden angreift, von denen die Amerikaner
nur eine Mythologie kennen. Wir haben Joe Salerno,
der ein grossartiges Vorbild ist. Ich trug heute früh mein Joe Salerno
Shirt, nur für etwa eine Stunde. Sie werden sehen, wie ich es am letzten Tag
der Mises Universität tragen werde. Ich will nicht, dass Sie sich dann fragen,
ob er das schon einmal getragen hat. Ja, das habe ich, aber nur für eine Stunde. David "Dave" Howden ist ein Name, der vorhin
als einer dieser jüngeren Leute erwähnt wurde, der aus meiner Sicht einer der besten
jungen Österreicher ist, die wir haben Ich habe Dave sehr gut kennengelernt. Er ist ein toller Kerl und er ist
schon sehr reich an Kenntnis. Er sagte mir, jedes Mal, wenn er das Gefühl habe,
dass er die österreichische Ökonomie kenne, gehe ich in Joes Büro, rede eine Weile mit ihm
und denke, dass ich nichts weiss. Weil Joe so viel weiss. Oder was ist mit David Gordon (geb. 1948)? Einige von Ihnen kennen ihn nicht, dann werden Sie
hier noch einen absoluten Leckerbissen erleben. Es sei denn, dass er
Ihnen Witze erzählt. In diesem Fall ist die offizielle Politik des
Mises Institutes eine Verschwiegenheitspflicht über Davids Witze
ausserhalb dieser Wände. Aber David weiss ziemlich genau (alles?)… Ich brauche Ihnen nicht einmal von ihm zu erzählen,
ich werde zitieren, was Rothbard über David gesagt hat. In einem Memo sagte er: 'Heute traf ich ein Universalgenie.' Und dann schrieb er an David selbst: 'Ich bin schon lange in der Welt der Gelehrten
und es ist meine wohlüberlegte Meinung, dass Sie ein Universalgenie sind, das nach
meiner Erfahrung unübertroffen ist. Der einzige Fehler in Ihrer Aufmachung ist, dass Sie nicht die geringste Vorstellung davon haben, welch ein Genie Sie sind. Die Tatsache, dass Ihre Talente bisher
unerkannt und ungenutzt geblieben sind, ist eine schreckliche Verschwendung
und Ungerechtigkeit. Ron Hamowy (1937-2012) und ich werden
in einen persönlichen Kreuzzug ziehen, um etwas dagegen zu unternehmen.' Dieser Herr ist heute
mit uns hier im Saal. Und dann kommt natürlich morgen der
Richter Andrew Napolitano (geb. 1950). Er arbeitet verrückt viel und
nimmt sich eine Woche Zeit. Haben Sie eine Ahnung,
wie viel er für eine Rede bekommt? Können Sie sich eine Woche
vorstellen? Was das kosten würde? Er tut dies als ein Geschenk an das
Mises Institute und an euch alle. Mit anderen Worten, es gibt Leute
da draussen, die undankbar sind. Sie versuchen, das hinter einer moralischen Rechtschaffenheit zu verschleiern, sowohl die Sozialisten
als auch die Libertären. Die wahre Quelle davon ist
ein Mangel an charakterlicher Stärke. Jetzt haben Sie alle, Sie guten Leute in diesem
Saal etwas Besonderes und Unmittelbares, wofür Sie dankbar sein können. Nämlich für dieses Programm, diese Fakultät und
die Spender, die es möglich gemacht haben Zeigen Sie diese Dankbarkeit, indem Sie
an jeder Veranstaltung teilnehmen, sich auf das Material konzentrieren
und alles lernen, was Sie können. Diese, wir und Sie, wir alle wissen, dass
die Zukunft der österreichischen Schule in diesem Saal versammelt ist. Arbeiten, lernen und legen Sie sich
mehr ins Zeug als alle anderen und machen Sie uns alte Leute stolz. Ich danke Ihnen vielmals.




Comments
  1. Comparing 3rd world countries to advanced nations is ridiculous – unless you have a capitalistic agenda, furthering income disparity in those advanced nations.

  2. Kids are cute and cute kids are given money
    Egypt= carpet factory= five yr olds part of education is working in factory= bus loads of tourists= giving money to the cute kids= feeding their families( i hope).
    I know this cause i experienced it in egypt while on tour
    There ya go.

  3. The argument presented is essentially that all the progress that coincided in time with an economic system some erroneously call capitalism should be attributed to capitalism and that those who fail to make this inference are grotesquely ungrateful for the provisions of capitalism.
    This is a dumb argument probably intended to convince the dummies in the audience. Capitalism doesn't spur technological progress to which the speaker attributed said progress. Capitalists, by and large, don't have the enormous capital it takes to fund the basic science or open ended inquiries needed to invent new technology. It's just way to risky. New technology comes from socialism, from the state, usually by way of the defense department in recent times. Capitalists then take that technology, take the fruits of the investments made by the public, and turn it into consumer products for people or governments. The public is largely ignorant of their true ownership of new technologies, but if they did and demanded a return on their investment they wouldn't be ingrates, just normal people. Socialists who do demand a return on their investments are no more ingrates than a stockholder who wants a share of dividends.

  4. Fasten your seatbelt skippy because your argument is mute.
    For the 90% capitalism has failed them, it’s off the table. The capitalist with his trickle down economics is a proven failure. None of America’s billionaires use their wealth to create jobs. They hoard it and invest it and any idiot knows that invested money’s do nothing for a nation and add nothing to the GDP.
    That being said, the sad reality is that some form of socialism is on the horizon. This socialism does not include a continuing social welfare for corporations and the wealthy and I’m willing to bet that it will involve some sort of handcuffing of corporate powers.
    Kick and scream, stomp your feet and howl at the moon all you want but it won’t change what’s coming.

  5. Blah blah blah Tom with the same words. Great words, but does not ever get to the mainstream. Same people in power, same socialist agenda, same financial manipulation. Give us a Ron Paul 2.0!

  6. No when can argue that capitalism is not a good thing — BUT it does not mean it should be applied eveywhere. We need to discuss INCENTIVES & what money does to incentives. For instance he says child mortality has been cut (GREAT) — but what happens when medicine turns coporate and it is all based on money. Oh, like we have now — WELL it pays to keep people sick , not well. You don't want them to have an acute sickeness because they will die too fast. Nope, the idea is to have them have chronic type of sickness where you milk the cow for years until they die. Capitalism is good for restaurants, or shoes or a bunch of things — but it is NOT GOOD FOR EVERYTHING.

  7. As someone who is Catholic and defends the Catholic Church, what is Tom Woods' opinion of Catholic Social Teaching? The Catholic Church is not libertarian or anarchist. The Catechism explicitly states that "all governments are instituted by God", as claimed by Catholic Saint St. Paul, and considers it a sin to not pay taxes. It also establishes that the society has obligations and that these are to be performed via the state: to provide healthcare, aged care, culture, education, and national defense.

    How are these Catholic pro- State and social justice teachings compatible with a libertarian, small government, or no government worldview? They are contradictory.

  8. We should abolish the Federal Reserve, dismantle the structure and auction it off for what its worth in pieces, and build the world's largest pyramid of salt on the site so that it won't grow back.

  9. How about the tax payer funded Drug War, and its attendant police state and the prison industrial complex? The military industrial complex and Mutually Assured Disfunction? Why should anyone even work in America if their money is going to be usurped for the perpetuation of an anacceptable regime? Can American socialists even compete with those two pillars of American injustice in terms of tax appropriation? The Trump administration requested 81.1 billion dollars for the black budget alone. The prison industrial complex is only able to exist because of the War on Drugs, which is the penultimate transgression of personal liberty as well as the free market. How is it any different from the Soviet gulag system in principle? I've heard Tom talk about the important issues before, but here he's simply pandering to the demoded pseudo-intellectual neo-conservative mindset so prevalent in America today. Child labor laws, are you kidding me? How is that a pressing issue? Grow a pair and stop being such a smarmy sycophant clapping like a gay retarded fanboy at every little thing Trump or Jordan Peterson does to piss off the "Socialists". What have either of them done to further the Libertarian agenda? Socialists are the Goldstein of Trumplandia. It's really sad to see Libertarians- or people who claim to be LIbertarians, anyway- reducing themselves to such dismally ineffective and substanceless endeavors as this neo-conservative circle jerk we've gathered here to discuss. Socialists are the least of your concern, if you have any sense of priority whatsoever. Your methods are laughable. How do you propose we slam the brakes on this runaway train? I say every Libertarian should apply for every assistance program available. The average American, left or right, refuses to discuss solutions, and are effectively removing you from the discussion. They don't take you seriously. They're stealing your money, left and right. The current regime is driving me crazy. I can't be expected to work under such conditions! Neither can you, if you know what's good for ya.

  10. If you think insulting the people capitalism left behind will save your system then you really are out of touch.

  11. I met Lew at a Mises gathering in Houston in 2011 when I was still in college. I was expecting to just say hello to him, but he ended up talking to me for several minutes and we even walked out of the banquet hall together still in conversation like we had known each other for years. He was very humble and I still greatly appreciate the time he took to speak to me.

  12. I have read some Chicago economists and only started on my Austrian journey, could someone please tell me what functions the state has (if any) under a Austrian system, thank you.

  13. I love how free market intellectuals in the US don’t mince their words, what a great title to this video.

  14. Fascinating. I’m a bit miffed today. A girl I know got a nice gift last night, with only a number to reply, and no response.

  15. 20:35 That drinking water from desert air most likely refers to WaterSeer, which is a bullshit/fraudulent project. Just saying.

  16. It is a bogus comparison juxtaposing how good a typical modern poor person lives compared to a king of yore and then expecting gratitude as a default stance.

    Not only does it profess a profound ignorance of who we are as socio-biological beings, it also could easily be reconstructed to further show why such inequities are scandalous.

    Socio-biological beings understand themselves not in absolute terms compared to arbitrary points in history, but always in relative terms grounded in the present. This is not a flaw, but necessary to our function as a social species. We live in the now, judge and are judged based not on the opportunities afforded bygone ancestors, but on our current opportunities. To construct your false comparison is to distort the reality that it is not advantageous to any surviving entity to base current judgments on outdated data.

    One could just as easily show all the more egregious the injustice that millions in this world still live as if they were alive 100, 200, 500 years ago and there are the likes of Bezos, Zuckerberg, Gates, Buffett and the others.

    Of course all this misses the point that many socialists are as concerned about our entire socioeconomic political system as they are income inequality. They point to how hierarchical control in a free market can act as oppressive as any government, especially when you layer in social status.

  17. ~~ "…today's poor are better off than the poor of 1800 by a factor of 10…" ??
    Gimme a break. FACTOR in inflation in Ah-murka the past coupla centuries, and that's the only reason we're now making "the big buck$" — we're better off today cause we're making an average of $100 per day as opposed to $3.00 a day in 1800 ?? I dont think my G-parents would agree with that a$$inine a$$e$$ment — they died in the 1940's and '50's, and never made more than a few $$ a YEAR, but lived a purty good life in Meigs County oHIo.

    Capitalism in an unnecessary evil when folk are left to themselves, and very little $$ is required to live a life when there's no middle men holding out their hand$….

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