Anti-Capitalist Chronicles: The Significance of China in the Global Economy [Clip]



Historisch ist der Kapitalismus gewöhnlich durch ungleichmäßige geografische Entwicklung gewachsen. Ein Ort entwickelt sich und wird hegemonisch. Falls ich in den 1980-igen Jahren eine über diese Thema vortragende Rede geben hätte, man hätte über Japan und ferner über Westdeutschland reden wollen wie es damals war. Diese, wenn man so möchte, waren die „Hauptwirtschafte”, und jeder musste das tun, was die Japaner taten. Also sprachen alle über das „just-in-time” Herstellung-System und den Rest davon. Bis zur Ankunft der 1990er Jahren, als Japan in die Krise geraten ist, wurde sich Deutschland mit seiner Art von Wiedervereinigung vermischt. Wer sozusagen ist in den 90er Jahren der Platzhirsch? Nun, es gibt den Washington-Konsens, der im Grunde die Vereinigten Staaten ist, die sich in den Clinton-Jahren als eine Wachstumsökonomie mit der Dot-Com-Wirtschaft und alle derartiger Dingen entwickelt haben, und so werden offener die USA bekanntlich eine Spezies von Platzhirsch. Jeder, so sagt die USA zu Allen, müssen sich, wie uns gestallten, weil wir, mit dem Ende menschlicher Geschichte, die Antwort darauf haben, wie der Kapitalismus sein sollte oder nicht sein. OK, es gab einen wirtschaftlichen Crash vom Jahre 2001, dann gab es eine Art Immobilienblase und dann der Crash von 2007-2008 und die Frage, wer der Platzhirsch im Moment ist, wird irgendwie … Und die Frage, wer man nachahmen sollte, öffnet vor uns eine Art wirklich wettbewerbsfähige … globale Wettbewerbsszene. Und du kannst beginnen, die Entstehung dieser verschiedenen regionalen Hegemons zu sehen. Es gibt der sozusagen chinesische Orbit. Es gibt der nordamerikanische Orbit und der europäische Orbit, wobei Japan unruhig dabei ist. Wir haben also eine Situation, in der sich die Chinesen beginnen, in die Position des Platzhirsches bewegen. Und wenn sie sich in die Position des Platzhirsches bewegen, wirst du dich fragen: „Was für ein Kapitalismus würde das?” Und hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel, weil die Chinesen entschieden haben, daß die künstliche Intelligenz die Zukunft sein wird. Und hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel, denn worum handelt sich die künstliche Intelligenz? Nun, es geht darum, einen Weg zu finden, um die Arbeitskräfte aus dem Produktionsprozess zu entfernen. Ich denke dann, daß die echt große Frage wird, was mit den Arbeiter passieren wird. Damit werde ich mich im nächsten Programm beschäftigen. Vielen Dank, daß du heute bei uns teilnahmen hast. Du hast David Harveys gegen-kapitalistischen Chroniken angehört, eine Produktion von „Democracy at Work”. Einen besonderen Dank schicken wir hinaus am herrlichen Patreon-Gemeinschaft für ihre Unterstützung dieses Projekts.




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